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Donnerstag, Mai 26, 2011

Doppelwirkung


heute blickend aufs meer
denke ich an kirschen
und esse sie

die ernte in istra ist schon bald vorbei
doch dann auf zur höri

jonas habe ich heute sehr früh
wieder im garten gelesen
es hat viel vom heideggerstil
(gewicht gepackt in kleine deutsche worte / wörter)

das gestattet doppelwirkung
hat aber gefahr der mogelpackung

Montag, August 09, 2010

Freitag, April 16, 2010

New Media ARTwork: NEIL HORNE



Eröffnung der Urban Cycle Gallery in Berlin-Mitte, Fehrbellinerstr.17, von 16 - 20 Uhr.

URAUFFÜHRUNG VON "S U MM E R"
BERLIN 2010
-------------New Media ARTwork: NEIL HORNE



SIEHE AUCH DEN artCLIP O C E A N , DER HIER IN DER GALERIE SCHON BEIM EINTRETEN ZU SEHEN WAR! dotAtelier.net
AUF DER ABBILDUNG IST EIN BILDMOTIV DARAUS ZU SEHEN.

... DIESES GROSSE, WACHE INTERESSE AN DER NATUR BLEIBT. HINZU KOMMT EIN WACHSENDES WISSEN INSBESONDERE ÜBER UMGANG MIT BILDERN IN DEN NEUEN MEDIEN. ES ENTSTEHT DAS virtuelle DOTaTELIER.
IN DER MALEREI STEHT DIE AUFLÖSUNG VON GESEHENEN BILDERN IN ÜBERLEGT PRODUZIERTE BILDPUNKTE FÜR EINEN ARTISTISCHEN ABSTRAKTIONSPROZESS.
DER ZEICHNERISCHE "POINTILISMUS" WIRD BEREITS PRAKTIZIERT LANGE BEVOR AN INFORMATIONSTECHNO-LOGISCHE, DIGITALE ZERLEGUNG EINER VORLAGE IN BILDPUNKTE GEDACHT WERDEN KANN. FÜR NEIL HORNE SIND ANDRERSEITS "dots: Punkte in der Landschaft". DER AUFBAU EINER VIRTUELLEN LANDSCHAFT ARBEITET MIT UNTERSCHIEDLICHEN BILDEBENEN UND DIE ELEMENTE FÜR DIESE EBENEN WERDEN BEREITS IM WISSEN UM IHRE GEPLANTE VERWENDUNG ERSTELLT. NEIL HORNE BENUTZT DEN AUSDRUCK "nature music" FÜR DIE sounds DES OZEANS, DER INSEKTEN, DER FRÖSCHE, DER EINDRUCKSVOLLEN AUSTRALISCHEN VÖGEL - GLEICHSAM ZUR INSTRUMENTIERUNG -repeated, modified and compiled into a rhythmical whole- ERST MIT STIFT AUF PAPIER selektiv (und altmedial) GEZEICHNETE NATUR, DANN neumedial ALS BILDERSTROM virtuell BEWEGT
UND ZUR - audiovisuellen WELT FÜR SICH GEMACHT.

FRAGEN? dotAtelier

Babel

http://www.dotatelier.net/babel/babel.swf

Zeit, ein modernes Märchen anzuhören ?

Dienstag, November 17, 2009

Einladung Philosophische Praxis




WS 2009 UNIVERSITÄT KONSTANZ Philosophie
V.M. Roth „AnthropoTechnik“ , nach Peter Sloterdijk 2009
MO 16 -20 D431

(Gäste willkommen)

23.NOV:
Binswanger / Foucault Slot 234-55 „Haus des Wissens“ / Jonathan

30.NOV:
Heraklit / Heidegger Slot I3 und I4/ Chris

7.DEZ:
C U R H O M O ARTISTA / Marianne
Warum Menschen Kunsten Slot I5a 298ff /
Diogenes / Nietzsche / Jaspers

14. DEZ:
A R S MORIENDI Sokrates / Jesus / Egon
SterbensKunst Slot I5b 315 -325

Montag, November 16, 2009

HimmelsLeiter?




Die aktuelle HimmelsLeiter aufsteigend absteigend ist das www (uns verbindend / im Krieg ...?)

Im Anschluss an Lesung und Diskussion gibt es dotatelier - Animation
von Neil Horne & Rita Grewatsch (Sydney / Berlin)

Philosophische Praxis ist das Philosophieren.

Wie aber angemessen philosophieren in unserer Zeit? Peter Sloterdijks aktueller Beitrag zur AnthroopoTechnik versucht hineinzulocken in solch ausgeübtes Philosophieren, kunstnah, kenntnisreich, mehr vitalistisch als akademisch. Ein allg. Hinweis darauf, dass Sloterdijk 2009 aufzufassen ist als eine Langfassung und Ausarbeitung des kurzen Vortrags MENSCHENPARK, der 1997 in Basel fast von der Öffentlichkeit unbemerkt, dann aber im Spätsommer/Herbst 1999 erneut vorgetragen zum Anlass einer hitzigen Debatte wurde. Von diesem ersten Sturm im MedienGlas (Menschen"züchtung"/ "fatale" vs. optionale Geburt) ist die zweite Debatte (Religion - ausgehend vom Anfang des Buchs 2009) und die dritte (gegen den "Steuerstaat" - weitgehend unabhängig vom Buch) zu unterscheiden.

Sehr einfühlsam zur Sprache bringt PS am Anfang der Rede (Regeln für den Menschenpark. Ein Antwortschreiben zu Heideggers Brief über den Humanismus. Sonderdruck edition suhrkamp, Ffm 1999, 7 ff) das befreundende Wesen philosophischer Bücher, jener "dickeren Briefe" an -noch unbekannte- "ferne Freunde". (Siehe erotologische Sicht... p.9) Jene Telekommunikation, die in unserem Kulturkreis (erst getragen von einer kleinen Oberschicht alphabetisierter Gebildeter) seit 2500 Jahren stattfindet, gibt Cicero den namen HUMANITAS und die user sind "Humanisten". Zu Beginn der Neuzeit wird man hieran andocken können. Ganz unterbrochen ist dieser Traditionszusammenhang bis heute nicht. PS ist in diesem Sinne wie vor ihm Nietzsche und Heidegger einer dieser Humanisten. Doch wie sie will auch er zugleich kritischer Kritiker, nicht nur Weitersager sein. Auch er zielt auf "eine Verführung in die Ferne" (p. 10), ist "erwärmt" von den angekommenen Sendungen und meldet sich als beitretender Freund und seinerseits "inspirierender Absender", a man of grammar and glamour: "Wer lesen und schreiben kann, dem werden auch andere Unmöglichkeiten leichtfallen." (p. 11)

Dem folgt dann die zeitdiagnostische These (p.14) auf dem Fuße: "moderne Großgesellschaften können ihre politische und kulturelle Synthesis nur noch marginal über literarische, briefliche, humanistische Medien produzieren." Dies schließt freilich die Selbstmarginalisierung des Autors ein, er müsste den nicht-humanistischen MedienSkandal geradezu herbeidenken, um dem zu entgehen. Doch wahrscheinlich hilft nicht einmal das nachhaltig aus der diagnostizierten Verlegenheit.