Hampes Versuch zur Naturphilosophie (2011):
„Tunguska oder das Ende der Natur“
Das verbindende Element zwischen Das vollkommene Leben 2009 und Tunguska → Naturphilosophie ist die Fortsetzung der literarischen Form des Philosophierens, nun im Bereich der theoretischen Philosophie, 2011 in Form eines Totengesprächs (S.301, S.310 – Literaturhinweis, Bezug der fiktiven Namen zu den Verfassern verwendeter Texte), S.293: beide Bücher sind komplementäre, polyphone Untersuchungen der prakt. u. theoret. Philosophie
Hampes Fragen (seit Dissertation 1984-1989 über Whitehead):
Frage 1: Wie die Gesetzmäßigkeiten der Natur im Rahmen eines Denkens zu verstehen ist? - „Ein Denken, das die Zeit ernst nimmt.“ (Whitehead)
Frage 2: Das Problem der Möglichkeit menschlicher Freiheit in einer gesetzmäßigen und durch und durch historisierten Welt (S.301)
Ereignisse und Einmaligkeit sind wichtig für das Nachdenken über die Natur – denn, sie sind Kontrapunkt zu der Frage der Gesetzmäßigkeit der Natur (S.302) → Tunguska = Ergänzung zu Arbeiten über Naturphilosophie des Gesetzesbegriff ( beide Begriffe auch Themen der Politik und Erkenntnistheorie,) (S.302)
Das Tunguska-Ereignis: 30. Juni 1908 in Sibirien, Blitze und Explosionen haben ein riesiges Waldgebiet in der Nähe des Flusses Tunguska verwüstet, bis heute weiß keiner genau, was passiert ist, wissenschaftlich wird ein Asteroiden-Einschlag vermutet (so das NASA Überwachungsprogramm für NEAs – Near Earth Asteroid, für Asteroiden mit einem Durchmesser von mehr als 1 km), der bis heute allerdings nicht entdeckt wurde – weil der Durchmesser vielleicht kleiner war und der Himmelskörper erdnah verglühte. (S.294): Das Erklärbare und das Unerklärbare
Dieses Ereignis gibt Anlass (S.298: Drei Enden der Natur) und den Gesprächsstoff des fiktiven Gesprächs (Totengesprächs) von 4 Männern (Feierabent, Tscherenkov, Blackfoot, Bordmann), die auf einem Container-Schiff über das Meer treiben, im Nebel...
Im Nachwort (S.290): Einmalige Ereignisse, erklärt Hampe, dass der Begriff des Ereignisses in der neueren Philosophie öfter zu finden ist; Hampe zieht dazu die Philosophiekonzeptionen Heideggers, Badious u. Whiteheads heran.
Heidegger: im späteren Werk: Ereignis → Entwurf → Dasein (geworfenes Sein/lat. existentia) → Geworfenheit ( Fundamental in seiner Ontologie), Seinsvergessenheit (Frage nach dem Sein), Gestell (Wesen der Technik-Vorstellen) (Quelle:Duden Philosophie)
Badiou: (1988: Das Sein und das Ereignis), schlägt Neudefinition der Philosophie vor mit 4 wesentl. Bedingungen: Poesie, Mathematik, Politik, Liebe; Philosophie steht für ihn am Anfang, ist ewig, Becketts Prosa: „..hält sich an das, woraus sich letztendlich jede Existenz zusammensetzt: an die leere Bühne des Seins [ ] und an die Ereignisse, die es plötzlich bevölkern [ ] wie Löcher in der fernen Leinwand des Welttheaters“( Beckett,1995)
Whitehead: (1929: Process and Reality), s.o. Zitat
Bei all diesen Autoren geht es um die Verabschiedung des andauernden Dings mit bestimmten konstanten Eigenschaften als Grundmodell für das, was wirklich ist [ ] d.h. um ein Verständnis (Denkmöglichkeit) unserer Erkenntnis jenseits der Differenz von Realismus und Idealismus (S.290)
Hampes Sicht: = graduell → „Erkenntnis ist ein Prozess, in den sowohl unser Leib, die in ihn versenkte Subjektivität, als auch die Welt außerhalb unseres Körpers involviert sind.“ (S.291), → hypothetisch im Anschluss an Aristoteles und Whitehead: Wahrnehmungen, Gedanken, Erinnerungen u. Evidenzen stellen sich als Phasen (statt Ding) ein.
Ereignis - verschiedene Konnotationen: bei Heidegger u. Badiou: Überwältigung (vs. Pluralisierung) des Individuums durch Wahrheit, das Erhabene (Kant), das Schöne (Schiller), das Heilige; dem gegenüber steht das Ereignis als zeitliche u. räumliche Vereinzelung der Wirklichkeit (Zersplitterung des Weltblocks in für sich stehende Individualitäten – sie wiederholen sich nicht) → letzteres ist Hampes Aspekt für dieses Buch: „...das Problem, was es heißt, dass auch in der Natur, wenn wir sie nicht nur abstrahierend betrachten, Einmaliges, Unwiederholbares geschieht“. (S.292) → Hinweis des Autors auf Parallelität zu: Das vollkommene Leben
Das Ende der Natur (Untertitel des Tunguska-Buchs): >>Wenn die leidenschaftlichen Ökologen schaudernd ausrufen: >Die Natur wird sterben<, so wissen sie nicht, wie recht sie haben. Gott sei Dank, die Natur wird sterben. Ja, der große Pan ist tot! Nach dem Tode Gottes... musste auch die Natur endlich abtreten. Es war an der Zeit: sonst hätte man bald überhaupt keine Politik mehr machen können.<< (Bruno Latour, Das Parlament der Dinge, S.41 – Hampe 2011, Vorspann)
Natur – ihre Historisierung macht es möglich, sie >>als Ganzes<< oder in Ausschnitten als die lange Folge eines einzelnen einmaligen Ereignisses zu betrachten (S.298). - genau wie ihren Anfang (z.B. Urknall) kann man sich auch ihr Ende denken (S.299) → 3 Sinne von Natur: 1. - historisch/zeitlich, 2. - fiktiv (das Ende ist imaginär, das Reich der Toten), 3.- es gibt sie gar nicht (sondern lediglich als >>natürlich<< zu charakterisierende Individuen) (S.300)
Geteilte Natürlichkeiten – der naturphilosophische Versuch (S.221)
Naturphilosophie: - „nach aristotelischer Auffassung neben Logik und der Ethik derjenige Zweig der Philosophie, der die Natur sowie Möglichkeiten und Bedingungen von Erkenntnis der Natur zum Gegenstand seiner Bemühungen macht[ ]Seine Untersuchungen über Raum bzw. Ort, Zeit, Prozess (Bewegung, Wachstum, Entstehen, Vergehen), Kontinuität/Diskontinuität u. Kausalität sind bis heute von grundlegender Relevanz“ (Duden Philosophie)
Die platonisch/sokratische Trennung (S.223)
Beispiel aus Phaidros – Gespräch zw. Phaidros und Sokrates, aus dem hervorgeht, dass Sokrates der Meinung ist, dass die Natur ihm, im Gegensatz zum Leben in der Stadt, nichts lehren kann (Abwendung von der Naturphilosophie des Anaxagoras, S.225) [– hierzu auch: Long, AA, Die frühen griechischen Philosophen, Die Vorsokratiker] → Sokrates nimmt Trennung zw. Natürlichem und moralischem Wert vor; will sich nicht vor allem als natürliches Wesen sehen, sondern als moralisches und politisches.
Sowohl für Sokrates, als auch für die moderne Aufklärung war die Natur ein Zusammenhang von notwendigen Ursachen und Wirkungen (S.226) → Kausalität
Die Gründe und die Suche nach dem Besten einfach zu streichen, wäre die fatalste aller möglichen Folgen der selbst schon fatalen sokratischen Trennung. (S.228)
→ Doch die Natur überhaupt existiert nicht. Niemand hat sie bisher gesehen, ebenso wenig wie die Idee des Guten. (S.229)
→ scharfe Trennung zw. dem Reich der Gründe und der Natur ist nicht möglich, nicht etwa, weil es keine Gründe u. kein freies Handeln gibt sondern: begründetes Handeln hat auch kausale Folgen in der natürlichen Welt, in der nicht begründet wird. (S.230) → Mensch kann Natur nicht wahrnehmen ohne Mensch zu sein, da das ein Aufgeben des Körpers, des Ursprungs unserer Leid-und Freude-Erfahrung wäre, die das Leben ausmacht!
Abschied von den Wesen (S.230)
Tatsächlich zeigt die Epigenetik: Bruno Latour hat recht → keine reinliche Trennung von Natur und Gesellschaft, von einem Reich der Ursachen und einem Reich der Gründe → Reich der frei Gründe austauschenden Wesen u. das der notwendigen Ursachen greifen ineinander (Bsp.: Ozonloch, Regenwald, CO2, Atombombe, Fleischfabrik), (S.233)
Entwicklung eines einzelnen Menschen nicht mehr in klaren kausalen Linien nachvollziehbar → Eine Tatsache ausfindig zu machen, die als die entscheidende einer Pesrson nur sie betrifft, scheint aussichtslos
Sprache und Welt (S.233)
Sprechen ist nicht einfach Abbilden → bei sokratischer Trennung außer Acht gelassen, wir gestalten mit der Sprache immer auch die Welt: „Der Vorschlag, sich selbst und die anderen Menschen als begründungsfähige Wesen zu beschreiben, ist nicht der Versuch, unser inneres Wesen abzubilden, sondern der Vorschlag, unser Leben auf eine bestimmte Art und Weise zu führen. Reden ist Handeln, und Handeln greift, je nachdem mit welcher Macht es geschieht, mehr oder weniger in die Wirklichkeit ein [ ] die antike Aufklärung als die Erfindung einer (vielleicht spezifisch europäischen) Lebensform zu betrachten, in der man das Einschlagen aufeinander durch das Austauschen von Gründen zu ersetzen versuchte...[ ] auch die naturwissenschaftlichen Redeweisen zeigen, dass Menschen auf eine bestimmte Art und Weise, über etwas in der Welt zu sprechen, diese Welt immer auch verändern. “(S.234) → kollektives sprachliches Eingreifen des Menschen in der Welt = Unterschied zu allen nicht sprechenden Lebewesen [ ] sprechende Lebewesen ergänzen diese Reflexivität durch eine weitere Form der Selbstbezüglichkeit. [ ] Doch sie sprechen miteinander...“ (S.235) - [ Intentionalität („I“ =“We“/ Searle: Konstruktion der Wirklichkeit, auch: (S. 275)]
Unterscheidung zw. 2 Sprechweisen: 1. - die soziale u. politische, bei der verhandelt wird (Angabe v. Gründen), 2. - die berichtende u. Behauptende, bei der festgestellt wird (was der Fall ist), (S.236) → Je relevanter das berichtende u. Behauptende Expertenwissen in den menschlichen Angelegenheiten wird, umso weniger ist verhandelbar u. umso unpolitischer wird das menschliche Leben. (S.237) → >>Expertokratie<<
Alles muss erklärt werden (S.238)
Vorstellung der Gesetzmäßigkeit der Natur, beinhaltet gleichzeitig ein definierendes Charakteristikum → moderne Experimentalwissenschaften scheinen Privileg zu haben, Auskunft über Tatsachen der Natur zu geben, Physik und Mathematik herausragend bei den exakten Disziplinen (S.238)- [ für Hampe Sprache auch exakt (Interview DRS: Musik für einen Gast)]
Wissenschaft als Maß aller Dinge → Wer ist jetzt für diese Rede über die Veränderungen des menschlichen Lebens zuständig? Wer ist für eventuell auftretendes Leid verantwortlich,[ ] Gibt es das Leid innerhalb der wissenschaftlich beschriebenen Welt überhaupt? (S.239) - Leid ist Unglück → Verbdg zu Vollkommene Leben [ Thematik Jonas: Prinzip Verantwortung → neue Ethik der Verantwortung/ Zukünftigkeitsethik]
Zurück zur Sprache: An der Wurzel dieser Schwierigkeiten liegt das Ignorieren der Tatsache, dass wir unser Leben mit der Sprache gestalten → wie wir leben wollen (Lebensentwurf) → Deshalb haben wir die Verantwortung für die Art und Weise, wie wir sprechen, so wie wir eine Verantwortung dafür haben, wie wir leben. (S.240) → Menschen denken und handeln auf eine best. Art und Weise
Es ist ein Naturalismus im Sinne der Aussage des Philosophen Baruch de Spinoza (17. Jh., 3. Teil seiner Ethik) nötig: >>Beschlüsse des Geistes nach der selben Notwendigkeit im Geiste [entstehen], wie die Ideen der wirklich existierenden Dinge...<< [Stichwort: fiktive Wirklichkeit] → Notwendigkeit: Begriffe >>Wirklichkeit<< u. >>gesetzmäßige Natur<< müssen sich auf dasselbe beziehen. (S.241) → Naturalismus, der auch den Bereich des Normativen naturalisieren will, bzw. konstitutiv sein muss.
Leben (S.242)
Das gefühlsmäßige Verhalten von Menschen zu Tod u. Leben zeigen, die Tatsache, dass Geburten ein Anlass (= Ereignis) zur Freude (= Glück) sind, Mitteilungen darüber, dass einem der Tod bald bevorsteht, Schrecken hervorrufen → zeigen, dass Trennung von Gründen u. Bewertungen nicht funktioniert. (S.243) → wir bräuchten eine Genealogie der behauptenden Rede, die zeigt, wie das menschliche Behaupten und Begründen im Leben der Menschen entsteht (S.244) - [ Wohlrapp, Begriff im Argument; Lorenzen]
Was von selbst geschieht (S.244)
Zufall vs. synthetischer Evolutionstheorie: Menschen können nicht nur die Naturgesetze nicht ändern, sondern sind auch kontingenten Geschehnissen (Unwetter, Erdbeben, etc.) ausgesetzt. Von selbst geschieht nicht nur das Gesetzmäßige sondern auch das Zufällige → Zufälle sind etwas vom Menschen Hinzunehmendes, nicht beeinflussbar wie manch kulturelle u. technische Entwicklung → Zufälle sind im 2. Sinn von Natur betrachtet etwas Natürliches. (S.245)
Werte u. Normen, an denen sich Menschen orientieren, haben darum oft den selben Effekt wie naturwissenschaftliche Naturalismen (S.246) -[ Aristoteles: Habitus, tugendhaft – wie von selbst]; der das menschliche Leben bestimmenden gesellschaftlichen Faktoren → zweite Naturen (= Könnensdispositionen)
Die göttliche Natur (S.248)
Der Leib als Natur (S.250)
Phänomenologie hat die Erfahrungen der Lebenswelt immer als fundamentaler betrachtet als die wissenschaftlichenErfahrungen → Lebensweltfundamentalismus - Heideggers Fundamentalontologie (S.251)
Übernatürliches und Technisches (S.256)
In der Technik fordern die Menschen nach Heidegger die Natur heraus, enlocken. entbergen → Mensch = Gestell ( Mensch wird zu technischem Apparat), (S.258) innerhalb dieser Epoche des technischen Naturverhältnisses verstehen Menschen ihre Freiheit vor allem als die Macht zu herrschen
Die verborgene menschliche Natur (S.260)
Die Natur liebt es, sich zu verbergen (- Heiddegers entbergen, Hinweis zu Heraklit) → d.h. verborgen muss nicht gleich übernatürlich oder jenseitig heißen (S.260) → >>dunkle Natur<< ( individuelle u. kollektive Selbsttäuschung) → Ein Ziel der Tradition war nicht Aufklärung des Menschen über sein >schwarzes< Selbstbild, sondern Stärkung der Ehrlichkeit [Sartre: Unaufrichtigkeit zeigt Grad an Authenzität]
Die endliche und die unendliche Natur (S.263)
Innere und äußere Komplexitäten des Natürlichen (Affektlebens): 2 Grundvorstellungen: 1. elementaristisch, d.h. natürliche Komplexitäten kommen an ein Ende; 2. transfinit, d.h. es wird von einer Unendlichkeit ausgegangen; erstere entspricht dem naiven Realismus des Physikers Steven Weinberg
Skepsis und Naturfrömmigkeit (S.268)
Das Natürliche und das Falsche (S.273)
Die Natur ist nicht gut oder schlecht. Sie handelt nicht moralisch. >>Unsere Lebensform<< ist durch die sokratische Spaltung in eine Art Sackgasse geraten → Lebensformen sind keine Vereine, die man einfach wieder verlassen kann (S.275)
Zurück zu Kollektiv und Einzelnem: Es könnte sein, dass die Handlungen Einzelner im kollektiv nur da in ihnen wirken, wo die Kollektive schon bereit sind, diese Wirkungen >>aufzunehmen<<.(S.276) →>> vermeiden<< [Ethik/ Verantwortung] → Leid vermeiden (Bsp. Fleischressource/ Vergleich Berwerk – Unterschied= Nachzüchtung ), (S.277)
Denn die Bestimmung des Willens von einzelnen Menschen geschieht ebenso sehr durch das kollektive Gewohnheitssystem [Searle u. s.o.] (S.278), aber: letztlich kommt es auf uns Einzelne an. → doch dieser Individualismus könnte eine Illusion sein → Es muss in Kollektiven eine symbolische Bereitschaft dafür geben, eine Handlung als Signal aufzufassen, dass die Lebensform sich ändern muss (S.279), [Jonas: Nachhaltigkeit, Sloterdijk: Du musst dein Leben ändern!, Scheer: Der Energethische Imperativ]
Furcht [Jonas: Heuristik der Furcht] (S.280)
globale Industrie (S.281) → globales Leben [Planetarische Wohngemeinschaft, Sloterdijk]
Die Rede von Schicksal und Geschick deutet an, dass da, wo viele Menschen zusammenkommen, sich etwas bildet und ereignet, was kein Einzelner geplant hat und sich vorstellen konnte → Zurückweisung von Verantwortung schwer (S:283)
>>Kollektivleib<< (S.284) → Denn die Lüste und die Schmerzen unsres Leibes,verursacht durch Äußeres, sind das, was uns zeigt, dass wir nicht als körperlose Subjekte der Natur gegenüberstehen oder in ihr bloß als ein Ding vorkommen.
Wie >>wirken<< diese Bewegungen des >>kollektiven Leibes<< der Märkte, Diskurse u. Technologien auf die Einzelnen zurück, so dass Einzelne denken können, es sei etwas in ihrem eigenen Denken u. Handeln >>falsch<< → führten das >>falsche Leben<
Zurück zum Ereignis: Gibt es etwa ein Ereignis oder eine Geschichte, die dazu führt, dass unser >>kollektiver Leib<< >>krank<< und ruiniert wird und viele Einzelne untergehen? - Gibt es umgekehrt ein Ereignis, das aus dem vermeintlich falschen ins >>richtige Leben<< führt, eine Revolution oder Erlösung?(S.287/288)
Die sokratische Unterscheidung ist selbst etwas in unserer kollektiven Lebensform, das unser individuelles Denken, Imaginieren und Bewerten und deshalb auch unser Handeln bestimmt: Sie ist ein Denkzwang. (S.288) → den Hampe mit seinen Werken, die mit ihrer Vielstimmigkeit zum Nachdenken anregen, auflösen möchte → statt Denkzwang; Nachdenken /Vordenken.
Und am Ende von Hampes naturphilosophischem Text GETEILTE NATÜRLICHKEITEN S.289 eine Verbeugung vor Paul Feyerabends NATURPHILOSOPHIE:
„ Schöpfung eines Prozesses, der Mensch und Natur (umfasst)... In diesem Prozess verliert der Mensch weder seine Freiheit noch jenes Ausmaß an Wissen , das wir brauchen, um Probleme in stets wechselnder sozialer und natürlicher Umwelt zu bewältigen.“
Literatur
Paul Feyerabend, Naturphilosophie, Frankfurt a.M. 2009
Michael Hampe, Das vollkommene Leben, München 2009
Michael Hampe, Tunguska, München 2011
Hans Jonas, Das Prinzip Verantwortung, Frankfurt a.M. 1979
Volkbert M. Roth (Hg.)Leben ändern? WIR ÜBEN. Philosophische Praxis 2.2 (besorgt von Egon Hein), Konstanz 2011
Hermann Scheer, Der energethische Imperativ, 2010
Peter Sloterdijk, Du mußt dein Leben ändern, Frankfurt a.M. 2009
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Freitag, April 13, 2012
Freitag, März 23, 2012
Uni Konstanz PHILOSOPHIE
HAMPE kompakt 10. - 14. April
in H 303, ab 8.15 h gebucht
Ob es das Glück gibt und es für Menschen erreichbar ist,
hängt davon ab, was man unter >GLÜCK< versteht. S. 203
HAMPE 2009, DAS VOLLKOMMENE LEBEN
DI: Abschaffung d. Unglücks.
Westliche Fortschrittsphilosophie Kap.2
Tillmann Weißer
MI: Intensität & Sicherheit: Glück? Pragmatismus Kap.5
Paul Schmidt
DO: Glückunmöglich, Wahrheitschön. Freud Kap.4
Simon Kimmel
FR: Glück der Seelenruhe. Östliche Kanonstimme Kap.3
Beginn um 9 Uhr Ingrid Hagenlocher
mit MONIKA SCHÄPPI / Meditation - Vipassana Achtsamkeit
SamS: Hampes Versuch zur Naturphilosophie (2011)
Christine Mok-Wendt
Siehe auch den Semesterapparat in J3a,
Einsicht in ILIAS: SEMESTERAPPARATE
in H 303, ab 8.15 h gebucht
Ob es das Glück gibt und es für Menschen erreichbar ist,
hängt davon ab, was man unter >GLÜCK< versteht. S. 203
HAMPE 2009, DAS VOLLKOMMENE LEBEN
DI: Abschaffung d. Unglücks.
Westliche Fortschrittsphilosophie Kap.2
Tillmann Weißer
MI: Intensität & Sicherheit: Glück? Pragmatismus Kap.5
Paul Schmidt
DO: Glückunmöglich, Wahrheitschön. Freud Kap.4
Simon Kimmel
FR: Glück der Seelenruhe. Östliche Kanonstimme Kap.3
Beginn um 9 Uhr Ingrid Hagenlocher
mit MONIKA SCHÄPPI / Meditation - Vipassana Achtsamkeit
SamS: Hampes Versuch zur Naturphilosophie (2011)
Christine Mok-Wendt
Siehe auch den Semesterapparat in J3a,
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Simon-Jannis Kimmel,
Technik,
Tod,
Wissen
Mittwoch, November 23, 2011
Bern/ Schloss Bümpliz 17.12.
Zum Gott der Philosophen & einer Aufgabe für Menschen
Dass wir vor der grossen Herausforderung stehen, im Weltmassstab Verantwortung zu übernehmen, da uns die ökologischen Probleme, die keine Grenzen kennen, dazu zwingen, ist heute von den meisten anerkannt. Doch nach welchen Grundsätzen und Prioritäten soll dies geschehen? – Bereits bei der Kernenergie scheiden sich die Geister: Ist sie technisch und organisatorisch mit all ihren Folgen beherrschbar und handhabbar oder hätte man sich wegen ihres grossen und langfristigen Risikos vernünftigerweise nicht auf sie einlassen lassen sollen? ... verblüffend, eine wie klare Anleitung zum Handeln bereits vor einiger Zeit der Philosoph Hans Jonas in seinem Buch „Prinzip Verantwortung“ (1979 !) gegeben hat?
Vom "Gott der Philosophen"
JONAS schnipsel 226 PLATON
Der platonische Eros, auf Ewigkeit und nicht auf Zeitlichkeit ausgerichtet, ist für seinen Gegenstand nicht verantwortlich. Das in ihm Angestrebte ist ein überlegenes Was, das nicht „wird“, sondern „ist“. Ein solches aber, dem die Zeit nichts anhaben kann, dem nichts widerfährt, kann nicht Gegenstand von Verantwortung sein. ...(225: (es) kann das Eigentliche, worauf der Mensch hinzustreben hat, gar nicht in der >>Horizontale<<, im Fortgang des Zeitlichen, sondern muss in der >>Vertikale<<, im Ewigen gesehen werden.)...
Verantwortlich kann frau/man nur für Veränderliches sein, für das von Verderbnis und Verfall Bedrohte S. 226 in: PV (prinzip verantwortung)
philosophische kritik
JONAS schnipsel 227f KANT
die Achse der Annäherung ist von der Vertikalen zur Horizontalen heruntergeklappt … das angestrebte Ziel liegt in der Zeitreihe … hier wird also dem äußeren Geschichtsverlauf anvertraut oder zugemutet, was im platonischen Schema dem inneren Aufstieg des Individuums aufgegeben war … (aber) die Zeit … gehört (bei Kant) nur zur phänomenalen Welt … und von deren Kausalität ist nicht zu erwarten, dass sie die im >>höchsten Gut<< geforderte Koinzidenz von Glückseeligkeit und sittlicher Würdigkeit dazu … als Allgemeinzustand herbeiführt … die Säkularisierung ist hier noch halbherzig S. 227 in: PV (prinzip verantwortung)
diesseitig Philosophieren
JONAS schnipsel 228 HEGEL
Erst Hegel tat den Schritt zur radikalen Immanentisierung. Die regulative Idee wird über die Köpfe der Wollenden und Handelnden hinweg konstitutiv und die Zeit, keineswegs bloße Erscheinung, zum echten Medium ihrer Verwirklichung, die durch die Selbstbewegung der Idee geschieht. Die >>List der Vernunft<< waltet nicht von außen, sondern durch die Geschichtsdynamik selbst
S. 228 in: PV (prinzip verantwortung)
JONAS schnipsel 228f MARX
bei Marx dann: das berühmte vom Kopf auf die Füße Stellen der Hegelschen Dynamik(1873 : siehe Marx-Engels-Werke 23, S. 27) und damit die Einschaltung bewussten Handelns ... beim revolutionären Schub. Die List der Vernunft fällt endlich mit dem Wollen der Akteure zusammen... Und obzwar die jetzt ihr Mandat sehend übernehmenden Akteure der Revolution nicht die Richtung des Prozesses bestimmen, so können sie doch Hebammendienste leisten. Hier zum ersten Mal wird Verantwortung für die geschichtliche Zukunft … auf die ethische Landkarte gesetzt und schon deshalb muss der Marxismus immer wieder zum Gesprächspartner in der Bemühung um eine Ethik geschichtlicher Verantwortung werden
JONAS schnipsel 7 JONAS
dies nenne ich >Heuristik der Furcht< : Erst die vorausgesehene Verzerrung des Menschen verhilft uns zu dem davor zu bewahrenden Begriff des Menschen. Wir wissen erst, was auf dem Spiel steht, wenn wir wissen, dass es auf dem Spiel steht.
JONAS schnipsel 8 JONAS
Da es … nicht nur um das Menschenlos, sondern auch um das Menschenbild geht, … so muss die Ethik … über die … Klugheit hinaus eine solche der Ehrfurcht sein.“ pv 8 Damit werden Kants Unterscheidungen von Verstand (Klugheit) und Vernunft und insbesondere Bezüge zur „3. Kritik“ aktiviert.
Chris MW regt an: Du solltest noch genauer auf den Gegensatz zw überlieferten Moraltheorien, die auf Liebe und Ehrfurcht basieren und der von Jonas geforderten neuen, der Ethik der Verantwortung eingehen und hervorheben, dass diese auf der Macht (Wissen) beruht, die die Verknüpfung von Wollen und Sollen ist ; meiner Meinung nach kennzeichnet das besonders gut Jonas Forderung nach einer neuen Ethik, eben 'Prinzip Verantwortung'. STIMMT
menschliches Können / Selbstkontrolle
JONAS Schnipsel 9 pv 232 f
Nur beim Menschen ist die Macht durch Wissen und Willkür vom Ganzen emanzipiert und kann dem Ganzen (und damit auch sich selbst) verhängnisvoll werden. Menschliches Können ist unser Schicksal und wird immer mehr zum allgemeinen Geschick. Darum erhebt sich bei uns Menschen aus dem Wollen das Sollen als Selbstkontrolle unserer bewusst eingesetzten Macht... Das erste Gebot: nicht das Erreichte ... durch die Art seiner Nutzung zu verderben ! … Das also, was Wollen und Sollen überhaupt verknüpft, die MACHT , ist ebendasselbe, was Verantwortung ins Zentrum der Moral rückt.
Fortschritte in der Vermeidung menschlichen Unglücks -
Aufklärung zum Glück ?
HAMPE 2009: p.83f
… eine nackte Tatsache, an die heute nur noch wenige Philosophen glauben wollen, es sei denn, sie haben sie selbst im Bauch und der Schmerz zwingt sie, sie als gegeben hinzunehmen und dadurch unglücklich zu werden … erkenne ich (die Tatsache) an, so kann ich beginnen, etwas (da)gegen zu unternehmen... Denn ich will nicht unglücklich sein. Was ich dagegen tun kann, hängt von (menschlicher) Macht ab... Die Fähigkeit zu erwerben, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, um dann die Macht aufzubauen, sie so zu verändern, wie wir sie haben wollen, ist das Problem, das zu lösen ist, wenn man Fortschritte in der Vermeidung des Unglücks machen will. Das sind die zwei Schritte auf dem naturwissenschaftlich-technischen Weg der Aufklärung zum Glück.
Dass wir vor der grossen Herausforderung stehen, im Weltmassstab Verantwortung zu übernehmen, da uns die ökologischen Probleme, die keine Grenzen kennen, dazu zwingen, ist heute von den meisten anerkannt. Doch nach welchen Grundsätzen und Prioritäten soll dies geschehen? – Bereits bei der Kernenergie scheiden sich die Geister: Ist sie technisch und organisatorisch mit all ihren Folgen beherrschbar und handhabbar oder hätte man sich wegen ihres grossen und langfristigen Risikos vernünftigerweise nicht auf sie einlassen lassen sollen? ... verblüffend, eine wie klare Anleitung zum Handeln bereits vor einiger Zeit der Philosoph Hans Jonas in seinem Buch „Prinzip Verantwortung“ (1979 !) gegeben hat?
Vom "Gott der Philosophen"
JONAS schnipsel 226 PLATON
Der platonische Eros, auf Ewigkeit und nicht auf Zeitlichkeit ausgerichtet, ist für seinen Gegenstand nicht verantwortlich. Das in ihm Angestrebte ist ein überlegenes Was, das nicht „wird“, sondern „ist“. Ein solches aber, dem die Zeit nichts anhaben kann, dem nichts widerfährt, kann nicht Gegenstand von Verantwortung sein. ...(225: (es) kann das Eigentliche, worauf der Mensch hinzustreben hat, gar nicht in der >>Horizontale<<, im Fortgang des Zeitlichen, sondern muss in der >>Vertikale<<, im Ewigen gesehen werden.)...
Verantwortlich kann frau/man nur für Veränderliches sein, für das von Verderbnis und Verfall Bedrohte S. 226 in: PV (prinzip verantwortung)
philosophische kritik
JONAS schnipsel 227f KANT
die Achse der Annäherung ist von der Vertikalen zur Horizontalen heruntergeklappt … das angestrebte Ziel liegt in der Zeitreihe … hier wird also dem äußeren Geschichtsverlauf anvertraut oder zugemutet, was im platonischen Schema dem inneren Aufstieg des Individuums aufgegeben war … (aber) die Zeit … gehört (bei Kant) nur zur phänomenalen Welt … und von deren Kausalität ist nicht zu erwarten, dass sie die im >>höchsten Gut<< geforderte Koinzidenz von Glückseeligkeit und sittlicher Würdigkeit dazu … als Allgemeinzustand herbeiführt … die Säkularisierung ist hier noch halbherzig S. 227 in: PV (prinzip verantwortung)
diesseitig Philosophieren
JONAS schnipsel 228 HEGEL
Erst Hegel tat den Schritt zur radikalen Immanentisierung. Die regulative Idee wird über die Köpfe der Wollenden und Handelnden hinweg konstitutiv und die Zeit, keineswegs bloße Erscheinung, zum echten Medium ihrer Verwirklichung, die durch die Selbstbewegung der Idee geschieht. Die >>List der Vernunft<< waltet nicht von außen, sondern durch die Geschichtsdynamik selbst
S. 228 in: PV (prinzip verantwortung)
JONAS schnipsel 228f MARX
bei Marx dann: das berühmte vom Kopf auf die Füße Stellen der Hegelschen Dynamik(1873 : siehe Marx-Engels-Werke 23, S. 27) und damit die Einschaltung bewussten Handelns ... beim revolutionären Schub. Die List der Vernunft fällt endlich mit dem Wollen der Akteure zusammen... Und obzwar die jetzt ihr Mandat sehend übernehmenden Akteure der Revolution nicht die Richtung des Prozesses bestimmen, so können sie doch Hebammendienste leisten. Hier zum ersten Mal wird Verantwortung für die geschichtliche Zukunft … auf die ethische Landkarte gesetzt und schon deshalb muss der Marxismus immer wieder zum Gesprächspartner in der Bemühung um eine Ethik geschichtlicher Verantwortung werden
JONAS schnipsel 7 JONAS
dies nenne ich >Heuristik der Furcht< : Erst die vorausgesehene Verzerrung des Menschen verhilft uns zu dem davor zu bewahrenden Begriff des Menschen. Wir wissen erst, was auf dem Spiel steht, wenn wir wissen, dass es auf dem Spiel steht.
JONAS schnipsel 8 JONAS
Da es … nicht nur um das Menschenlos, sondern auch um das Menschenbild geht, … so muss die Ethik … über die … Klugheit hinaus eine solche der Ehrfurcht sein.“ pv 8 Damit werden Kants Unterscheidungen von Verstand (Klugheit) und Vernunft und insbesondere Bezüge zur „3. Kritik“ aktiviert.
Chris MW regt an: Du solltest noch genauer auf den Gegensatz zw überlieferten Moraltheorien, die auf Liebe und Ehrfurcht basieren und der von Jonas geforderten neuen, der Ethik der Verantwortung eingehen und hervorheben, dass diese auf der Macht (Wissen) beruht, die die Verknüpfung von Wollen und Sollen ist ; meiner Meinung nach kennzeichnet das besonders gut Jonas Forderung nach einer neuen Ethik, eben 'Prinzip Verantwortung'. STIMMT
menschliches Können / Selbstkontrolle
JONAS Schnipsel 9 pv 232 f
Nur beim Menschen ist die Macht durch Wissen und Willkür vom Ganzen emanzipiert und kann dem Ganzen (und damit auch sich selbst) verhängnisvoll werden. Menschliches Können ist unser Schicksal und wird immer mehr zum allgemeinen Geschick. Darum erhebt sich bei uns Menschen aus dem Wollen das Sollen als Selbstkontrolle unserer bewusst eingesetzten Macht... Das erste Gebot: nicht das Erreichte ... durch die Art seiner Nutzung zu verderben ! … Das also, was Wollen und Sollen überhaupt verknüpft, die MACHT , ist ebendasselbe, was Verantwortung ins Zentrum der Moral rückt.
Fortschritte in der Vermeidung menschlichen Unglücks -
Aufklärung zum Glück ?
HAMPE 2009: p.83f
… eine nackte Tatsache, an die heute nur noch wenige Philosophen glauben wollen, es sei denn, sie haben sie selbst im Bauch und der Schmerz zwingt sie, sie als gegeben hinzunehmen und dadurch unglücklich zu werden … erkenne ich (die Tatsache) an, so kann ich beginnen, etwas (da)gegen zu unternehmen... Denn ich will nicht unglücklich sein. Was ich dagegen tun kann, hängt von (menschlicher) Macht ab... Die Fähigkeit zu erwerben, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, um dann die Macht aufzubauen, sie so zu verändern, wie wir sie haben wollen, ist das Problem, das zu lösen ist, wenn man Fortschritte in der Vermeidung des Unglücks machen will. Das sind die zwei Schritte auf dem naturwissenschaftlich-technischen Weg der Aufklärung zum Glück.
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Montag, September 26, 2011
Tod und Leben HAMPELaliStimme 124f
"Von außen betrachtet hat die auf den Reichtum ausgerichtete Lebensform etwas Absurdes, weil in ihr die Zirkulation von etwas Totem, dem Geld, den Ablauf von etwas Lebendigem, den Existenzen der Menschen, zu bestimmen scheint." Das Literaturverzeichnis führt 298 einen Text von Marx über Geld, Kredit und Menschlichkeit an. "Es ist, als wären die Menschen in diesen Gesellschaften in eine Maschine geraten, die nichts mit dem Glück zu tun hat, der sie sich jedoch, damit sie am Laufen bleibt, in ihrer Bedürfnisentwicklung und ihrem ganzen Lebensrhythmus anpassen müssen." Und nicht nur die Menschen auch die sie umgebende Natur (zu der es ja keine scharfe Grenze gibt) wird angepasst: "Massenproduktion ... schädigt ... die natürlichen Lebensgrundlagen des menschlichen (aber nicht nur des menschlichen) Lebens." Die Menschen bringt dies "in eine unangenehme Konkurrenz nicht nur um natürliche Ressourcen wie Öl, Kohle, Gas ...", es entsteht auch die Furcht, dass es bald für sie selbst und ihre Nachkommen keine Lebensgrundlage auf der Erde mehr gibt."
Einen Hinweis auf Jonas enthält das Literaturverzeichnis nicht. Doch genau hier setzt das PRINZIP VERANTWORTUNG ein.
Einen Hinweis auf Jonas enthält das Literaturverzeichnis nicht. Doch genau hier setzt das PRINZIP VERANTWORTUNG ein.
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Mittwoch, September 21, 2011
Kunsten und Philosophieren HEUTE 21. SEPT 11
" Die Luft ist erst Umgebung und nach dem Einatmen Teil unseres Blutes... Es gibt keine scharfe Grenze zwischen dem Organismus und seiner Umwelt ... Ebenso wandelbar wie die ... Welt (sind)... Organismen und Subjekte. Genau in dieser Wandelbarkeit liegt der Schlüssel zum Glück... " Lalis Stimme in: Meditationen über Glück (und Lebensende) DAS VOLLKOMMENE LEBEN, M. Hampe, München 2009, 146
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