Posts mit dem Label Mike Roth werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mike Roth werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, Dezember 01, 2014

Abenteuer

      

The Adventure of SEARCHING for Orientation in Doing Philosophy
           übersetzt von Mike Roth

Philosophieren als Abenteuer der Orientierung        
Ran Lahav interviewt Detlef Staude 

Detlef Staude ist ein philosophischer Praktiker, der in Bern / Schweiz lebt und seine Philosophische Praxis philocom führt. Er ist Koordinator des Netzwerkes philopraxis.ch , macht Gesprächsgruppen, Seminare, Workshops,  Vorträge,  Philosophische Cafés (mit  Mike Roth u.a.)  sowie Philosophische Beratungen.

Er bemüht sich die 14. ICPP in der Schweiz stattfinden zu lassen. (Stand: Dezember 2014)

Hallo, Detlef!

             Hallo, Ran!

Ran: Du bist ein philosophischer Praktiker hier in der Schweiz und in Deiner philosophischen Praxis gibt es eine ganze Reihe von Aktivitäten. Du bist auch der Koordinator der Schweizer Dachorganisation für Philosophische Praxis.  Detlef: Ja
Ran: Du hast mir gesagt, dass für Dich der Prozess philosophischer Praxis sich als ein Abenteuer darstellt. Es ist das Abenteuer des Verstehens. Erkläre doch, was das heißt!
Detlef: Da beginne ich mit einem Beispiel. Wir sind in einem Seminar zur Ideengeschichte… Ran: Also in der Universität … Detlef: In der Volkshochschule in Bern. Da denken sich die Teilnehmenden hinein in diese “Ideen” und in die Weise, wie ich diese ihnen präsentiere. Sie beschäftigen sich mit der Lebenswelt der Menschen jener Zeit und mit den Begriffen, die sie gebildet haben. Dies wird nicht geschehen ohne eine “Inspiration”. Und die macht die gesamte Gedankenreise zu einem Abenteuer des Geistes. Das Abenteuer liegt im Philosophieren. Es bezieht sich auf unsere Geistesgeschichte, auf unsere eigene Kultur. So verwurzeln sie sich fester in dem, was sie sind,  sich aber noch nicht bewusst sind oder  bewusst waren.
Ran:  Also: Du meinst, das ist wie auf einer Reise, Abenteuerreise ins Reich der Ideen. Zu den Hintergründen unserer Kultur und Geschichte.
Detlef: Ja, das denke ich. Zur „Reise“ fällt mir ein weiteres Beispiel ein. Ich habe auch “Philosophische Reisen” angeboten. Da fuhren wir etwa in andere Länder. “Gedankenreise” geht aber auch als eine Veranstaltung mit mehreren PhilosophInnen. Wir waren da 5 Philosophinnen / Philosophen mit recht unterschiedlichen Weisen philosophischen Denkens. Ran: Aha, Ihr 5 geht auf die Reise …  Detlef:  Etwa zum Ort im Engadin, wo Friedrich Nietzsche manchen Sommer verbrachte, Sils Maria. Jede/r von uns präsentiert ihr/sein Denken zu einem alIen vorgegebenen gemeinsamen Thema. Die etwa 12 Teilnehmer im Kurs können da sehen, wie unterschiedlich die 5 Praktiker denken. Ran: Was geschieht dann im “Retreat”?
Detlef: Ja, das hat Züge von einem “Retreat”. Was passierte?
Es fand eine sehr inspirierte Diskussion statt. Inspirierend im Gespräch zwischen den Philosophen, zwischen Teilnehmern und  Philosophen und zwischen den Teilnehmenden untereinander.
Ran: Locals …Leute vom Ort?
Detlef: Leute, die zur Philosophischen Woche gekommen waren. Es war ein sehr inspirierendes Abenteuer. Ran: Und wie hat dies das Leben berührt? Philosophische Praxis will ja in Kontakt kommen mit dem Leben. Detlef: Ja, das ist nicht leicht zu bestimmen. Denn Philosophie berührt das Leben ja nicht direkt. Wir sind ja nicht im „Retreat“ um Probleme zu lösen. Wäre die Philosophin problemlösend tätig, würde sie auf alternatives Verhalten hin "coachen". Wir philosophieren um unsere Sicht zu erweitern. Philosophierende möchten zu einem tieferen Verständnis ihrer selbst kommen, einem angemesseneren Verstehen der Welt und der „Menschheit“, Verstehen der eigenen Kultur. Wenn jemand sich als Teil von etwas sieht, Teil einer Kultur, Teil der Menschheit, Teil der ganzen Welt – dann erscheinen die Lebensprobleme als kleiner. Manche lösen sich als Probleme auf und werden nun besser verstanden als Züge des Lebens. Sie waren schon Teil des Lebens in der ganzen Geschichte menschlicher Existenz. Ich denke, solches Philosophieren macht es  den Menschen leichter ihre Einstellungen zu ändern. Denn wenn die Sicht sich weitet, dann sehen wir:  dies hat ja mehr Bedeutung als das, worin ich bisher drin verwickelt war. Ran: Da gibt es nun eine größere Welt, die sich mir eröffnet…

Detlef: Ja, und darum spreche ich vom Abenteuer!
Worauf ich die Betonung legen möchte ist die besondere Art von Gesprächen, die „tief“ gehen können (bei Einigen, selten Allen). Zwischen einigen baut sich eine Verbindung auf. Sie nehmen nicht nur an dem Kurs teil und sind dann wieder weg.  Es gibt hier eine Verbindung, die nicht nur emotional verbindet. Emotionale Verbindung habe ich auch als Teilnehmer in anderen Kursen und in anderen Lebensbereichen erlebt: alle fühlen sich verbunden, doch das bleibt auf der emotionalen Ebene. Aber im gemenisamen Philosophieren kommt es auch zu einer anderen Verbindung: auf Gedankenebene und da hält die Verbindung länger an. Dies berührt eben Essentielles. Ran:  Was passierte durch diesen “Retreat”? Wie wirkte es sich aus auf Dich und auf die anderen, die TeilnehmerInnen? Detlef: Es brachte sie dazu Bestimmtes zu lesen, an Themen für sich selbst zu arbeiten, an weiteren Kursen teilzunehmen und auch sich zu treffen. Leute, die sich vorher nicht kannten, kamen anschließend wieder zusammen und treffen sich nun. Und für mich persönlich ergab sich die Inspiration, neue philosophische Gesprächsgruppen aufzubauen und in schon bestehenden neue Themen zu diskutieren. Ran:  Diese Idee, die Du uns nahelegst, die größere Welt der Ideen zu betrachten, den Kontext von Ideen, in denen wir leben … Du hast beschrieben, wie das funktionierte bei dieser besonderen Gelegenheit – gibt es noch Aktivitäten in anderem Format, wo Du demselben Ansatz folgst? Detlef:  Ja, für mich war das Format des Aufeinandertreffens verschiedener Philosophischer Praktiker immer von besonderer Wichtigkeit. Daraus ist übrigens auch das Netzwerk philopraxis.ch hervorgegangen. Und mehr oder weniger dieselbe Idee wirksam: wir kommen zusammen um miteinander zu philosophieren, wir wollen in Kontakt mit dem kommen, was  Jede/r von uns tut in philosophischer Praxis und die verschiedenen Weisen des Philosophierens in Erfahrung bringen. Das inspiriert uns bis heute. Wir bestehen nun 11 Jahre (eine recht lange Zeit).
 
Ran: …Vor unserem Interview hast Du von ORIENTIERUNG gesprochen … Detlef:  Ich denke Menschen haben ein OrientierungsLos*, sie brauchen Orientierung in ihrem Leben. Wir leben nicht „nur so“. Wir müssen ein (von uns) bestimmtes Leben führen. Drum müssen wir unserem Leben „Form“ geben. Daher suche ich Orientierung, in welcher Weise ich mein Leben formen will. Was gibt es auf dieser Welt? Nun gibt es ja viele Möglichkeiten diese Orientierung zu bekommen. Doch wenn man eine gründliche Orientierung sucht, kommt man auch sehr rasch zur Philosophie. Ich denke die wichtige Sache der Philosophischen Praxis ist, dass da Orientierung gesucht und gefunden werden kann. Nicht so, wie das durch Religion geschieht, nicht durch Konzepte, die nur mehr oder weniger bestimmt sind und interpretiert werden müssen. Sondern durch eine Pluralität von Ansätzen. Ich kann auswählen und sehen, was gut für mich und die Welt ist. Vielleicht forme ich meine eigenen Konzepte, meine eigene Richtung für mein Leben. Vielleicht kann ich  mit anderen Menschen  zusammen in Bewegung  kommen. Ich denke, Philosophie und insbesondere Philosophische Praxis hat auch die Bedeutung: „you got to move!“ – auf reflektierte Weise. Ran: In Verbindung mit dem, was Du über das Abenteuer gesagt hast – ist es möglich zu sagen, dass Philosophische Praxis ein Abenteuer ist, eine anregende Suche in der Welt der Ideen nach Orientierung? Detlef: Ja, das fasst es treffend!

 

 

*Siehe: Das OrientierungsLos. Philosophische Praxis unterwegs (2008) mit Beiträgen von Martina Bernasconi, Willi Fillinger, Thomas Gutknecht, Hans Haessig, Bernadette Hagenbuch, Imre Hofmann, Roland Neyerlin, Mike Roth, Detlef Staude, Dominique Zimmermann, Eva Zoller (Hartung-Gorre Verlag Konstanz) für Netzwerk philopraxis.ch

 

Sonntag, August 03, 2014

gedankenreise 2. - 6. OKT (u)top






 Mit von der Partie sind
wiki Utopia, Platos Kritias, Thomas Morus, Fourier,
Marx&Engels, Nietzsche, Adorno&Horkheimer, 
Hampe2014/411 und – Sie?
Der Retreat wird geleitet von  Mike Roth (Uni Konstanz, SinnPraxis)  und er findet statt in einem kleinen Ort an der kroatischen Küste, Brsec? (südlich Opatija, vor der Fähre nach CRES) in Istrien, wo das Meer (zum Baden und Tauchen) und die Berge (zum Wandern und Entdecken) gleich nah sind.

Weitere Fotos des Ortes:
http://brsec.be/brsec/brsecimage/index.htm
Datum: Donnerstag 2.10. – Montag 6.10.2014 (Beginn: 17h; Ende 11h)

mike.roth@uni-konstanz.de

Samstag, Juni 21, 2014

Time Table of the 13th ICPP BEOGRAD

Tony & PHIL 18.8.2014 at 9 a.m.  Yalom´s Vision (Existential Therapy / Philosophical Practice)  in THE SCHOPENHAUER CURE


Conference program, 13th ICPP

14 August 2014

20.00: Welcome dinner, Metropol Palace hotel.

 

15. August 2014.

9.00-9.30: Registration

9.30-10.00: Welcome address (Professor Petar Bojanić, Director of the Institute for Philosophy and Social Theory)

10.00-11.30: Plenary: Introductory lecture, Lou Marinoff (USA) (MSG)

11.30-12.00: Coffee break

12.00-13.30: Presentations:

Session 1 (1.5 hour): 1. Peter Harteloh (Netherlands): Philosophical practice as a new paradigm in philosophy; 2. Lydia Amir (Israel), Rationality and truth in philosophy and its practice (MSG).

Sesssion 2 (1.5 hour):  1. Minke Tromp (Netherlands): Polimorphous rationality and philosophical practice: Philosophy as working on and with polymorphous rationalities , 2.  Pia Houni (Finland): How Socratic Dialogue encourages people to talk (IFDT).

 Session 3 (1.5 hour): 1. Luisa de Paula (Italy): Out of the shadow: Philosophical practice as a laboratory of gender identity; 2. Antonio Sandu and Ana Caras (Romania):  Using appreciative inquiry in the construction of codes of ethics (RH1).

Session 4 (1.5 hour): 1. Dena Hurst (USA): Woman as healer; 2. Ibanga Ikpe (Botswana): Philosophical therapy and the insanity of war (RH2).

13.30-15.00: Lunch break

15:00-17.00: Plenary: Debate on Diagnosis in Philosophical Practice (moderator Aleksandar Fatic) (MSG).

17.00-17.30 Coffee break

17.30-19.00: Presentations:

Session 1 (1.5 hour): Ora Gruengard (Israel): Philosophical and cultural pluralism; 2. Jose Barrientos Rastrojo (Spain): PRT (Practicing-Reseearching-Training) ― A standard for Spain and Iberoamerica (MSG).

Session 2 (1.5 hour):  1. Roxana Kreimer (Argentina): Philosophy and philosophical practice from a stand up point of view; 2.Matias Österberg and Marianne Airisniemi (Finland) : The facilitator in Neo-socratic dialogue ― some reflections on problems and practical techniques; 2. (IFDT1).

Session 3 (1.5 hour):  1. Tetsuya Kono, Yohsuke Tsuchiya and Mai Miyata (Japan): Evaluating philosophical dialogue; 2. Helen Douglas (South Africa): Giving birth to Derrida’s mother (RH1).

Session 4 (1.5 hour):  1. Bernt Österman (Finland): Philosophising and neo-Socratic dialogue; 2. FinnThorbjørn Hansen (Denmark): In the beginning was the deed ― How philosophical practice can become an important element both in the phenomenological-oriented action research and creative and innovative university pedagogy (RH2).


 

16. August 2014

9.00-9.30: Registration

9.30-11.30: Masterclasses:

1.  Anders Lindseth (Norway): The beginnings of philosophical practice (IFDT).

2.  Detlef Staude (Switzerland): Everyone’s peculiar way of philosophical practice (RH1).

3. José Eustáquio Moreira de Carvalho (Brasil): Philosophical practice and overindebtedness (RH2).

11.30-12.00: Coffee Break

12.00-14.00: Plenary: Debate on philosophical practice in the East and in the West (moderator Peter Harteloh) (MSG).

14.00-15.30: Lunch break

15.30-17.00: Presentations:

Session 1 (1.5 hour): 1. Vaughana Feary (USA): Spirituality and philosophical practice: Group counseling with clients in crisis; 2. Young E. Rhee: Does philosophical practice need diagnosis? (IFDT1).

Session 2 (1.5 hour): 1. Dimitrios Dentsoras  (Canada): Two conceptions of happiness ― Flourishing and feeling happy;  Veronika Bogdanova (Russia): Personal and psychological aspects of the project of Enlightenment and its relationship to philosophical practice (RH1).

Session 3 (1.5 hour): 1. Sergey Borisov (Russia):  2. Donata Romizi (Austria): Philosophical practice in the secondary school: changing the way of teaching philosophy (RH2).

Session 4 (1.5 hour): 1. Jörn Kroll (USA): Hegel’s logic of transformation: Personal, interpersonal and social dynamics; 2. Eckart Ruschmann (Austria): Metaphysical concepts of lay philosophers (RH3).

17.00-17.30: Coffee break

17.30-19.00: Presentations:

Session 1 (1.5 hour): 1. José Barrientos Rastrojo (Spain): Philosophical practice based on experience as opposed to an analytic philosophical practice; 2. Jon Borowicz (USA): Treading the boundary of public and private (IFDT1).

Session 2 (1.5 hour): 1. Thomas Steinforth (Germany): Philosophical practice and the truth of desire; 2. Michael Picard: But is it philosophy? Cafe philosophy and the social coordination of inquiry (RH1).

Session 3 (1.5 hour): 1. Gerardo Primero (Argentina): The dialogue between philosophy and psychology; Bernt Österman (Finland): Philosophizing and neo-Socratic dialogue (RH2).

Session 4 (1.5 hour): 1. Leonid Dzhorzhovich Petryakov (Russia): Philosophical discourse against the marketing of illusions; 2. . Oriana Brücker (Switzerland): Practicing philosophy in the working place: Between utilitarianism and shared metaphysics (RH3).


 

17. August 2014

9.00-11.00: Plenary: Debate on Rationality and Experience in Philosophical Practice (moderated by Ora Gruengard) (MSG).

11.00-11.30: Coffee break

11.30-13.30: Masterclasses:

1. Lou Marinoff and Vauxana Feary (USA):  Philosophical Counseling (MSG)

2. Oscar Brenifier (France): Philosophical practice (IFDT1)

13.30-15.00: Lunch break

15.00-17.00: Workshops:

Session 1 (2 hours):  Peter Harteloh (Netherlands): A framework for diagnosis in philosophical counseling (MSG).

Session 2 (2 hours): Willi Fillinger (Switzerland): Philosophical practice and my life experience (IFDT1).

17.00-17.30: Coffee break.

17.00-18.30: Plenary: Ran Lahav (USA) lecture: Philosophical practice: Quo Vadis? (MSG).  

18.30-19.00: Assembly of all participants in front of MSG and walk to the Institution of Culture ‘Parobrod’ for philosophical cabaret performance.

19.00-20.15: Philosophical cabaret performance by Barbara Jones (USA), Parobrod Cultural Centre.


 

18 August 2014

9.00-11.00: Workshops:

Session 1 (2 hours):  V.M. Roth (Germany): Tony and Phil: Yalom’s literary vision of a co-operation in:  the schopenhauer cure (IFDT1). Existential Therapy & Philosophical Practice. Bibliotherapy


Session 2 (2 hours): Zoran Kojčić (Croatia): Mobile philosophy (RH1).

Session 3 (2 hours): Bruno Ćurko (Croatia): The ‘Game of defining’ (RH2).

Session 4 (2 hours): Miloš Jeremić (Serbia): Hermeneutics with children (RH3).

Session 5 (2 hours): Michael Noah Weiss (Norway): Daimonion ― A workshop on guided imagery and Socrates’ inner voice (IFDT2).

11.00-11.30: Coffee break

11.30-13.00: Presentations:

Session 1 (1.5 hour):  1. Takako Ijiri (Japan): Philosophical practice for high school students after the Great East Japan Earthquake on 3 November 2011; 2. Игорь Невважай (Russia): Правовая философия как перспектива философской практики (consecutive translation Viktoria Chernyenko) (IFDT1).

Session 2 (1.5 hour): 1. Rastko Jovanov  (Serbia): Hegel on the therapeutic dimensions of state and philosophy;  2. Aleksandra Bulatović (Serbia): Philosophical counseling as a tool to enhance social well-being (RH1).

Session 3 (1.5 hour): 1. Gordana Medić-Simić (Serbia): On encouraging the ‘inner guidance’;  2. Katarina Martinović (Serbia): Application of Christian philosophy to working with parents of children with developmental disabilities (RH2).

Session 4 (1.5 hour): 1. Maria Neves (Portugal): The phenomenology of dreams in philosophical practice; 2.  Aleksandar Fatić (Serbia): Recognising conflict in philosophical counseling: What can Hegel contribute to philosophical practice (RH3).

13.00-15.30: Lunch break

15.30-17.00: Plenary: Election of the host of the 14th ICPP (MSG). / MUNICH ?

18.00-19.30 Lou Marinoff’s address with consecutive translation into Serbian, on his book Plato not Prozac, organized by Lou’s Serbian publisher, Plato, in the premises of Plato Publishing House, Knez Mihajlova St., followed by book signing (Serbian language edition). Conference participants are welcome to attend.

20.00: Farewell reception for the participants.

Sonntag, März 23, 2014

15th to 18th of August BEOGRAD 2014

Tony & Phil: Yalom´s literary vision of a co-operation in THE SCHOPENHAUER-CURE

Yalom´s AND NIETZSCHE WEPT as well as THE SPINOZA-PROBLEM are well read among those interested in philosophy (mainly outside, but with some links to academia) in Switzerland and Germany. In the workshop at the 13th ICPP BEOGRAD 15th -18th of August 2014 I want to combine the topics of WHAT DO CLIENTS EXPECT FROM PHILOSOPHERS and (NOT) PLEASED TO MEET YOU, SCHOPENHAUER. See also the series of posts in English on the 2013 book of Thomas Polednitschek THE POLITICAL SOCRATES (German). With regard to Arthur Schopenhauer see Rudiger Safranski (translated by Ewald Osers) 1989: SCHOPENHAUER AND THE WILD YEARS OF PHILOSOPHY – a pleasure !
    The13th International Conference on Philosophical Practice (ICPP) „Philosophical Practice as a Profession and as a new Paradigm in Philosophy“ takes place at the Institute for Philosophy and Social Theory (IFDT), University of Belgrade

Freitag, April 12, 2013

Stream Djindjic KN 2013

http://streaming.uni-konstanz.de/talks-events/djindjic-gedenktag-2013/

Eine Vorführung in der Uni Konstanz findet am 6.5. um 19 h in A 702 statt,
begleitet von einer Diskussion mit dem Produzenten Sodemann.

Donnerstag, Januar 24, 2013

Café Philo 2.2. Schloss Bern-Bümpliz 14h

Wissen des Nichtwissens ?

Sokrates fragt seinen Gesprächspartner ( in Platons Dialog Theaitetos)1 , ob er gehört habe, dass er der Sohn einer tüchtigen Hebamme sei, was der Befragte bejaht. Die Frage danach, ob er auch wisse, dass Sokrates dieselbe Kunst ausübe wie die Hebamme verneint er, worauf Sokrates antwortet: „Wisse denn, dem ist so. Verrat mich aber nicht, ... denn es weiß niemand von mir, daß ich diese Kunst besitze. Da es nun die Leute nicht wissen, so sagen sie mir auch dieses zwar nicht nach, wohl aber, daß ich der wunderlichste aller Menschen wäre und alle zum Zweifeln brächte. Gewiß hast du das gehört“ [149 St 1 A] - Theaitetos bejaht. Sokrates erklärt nun ausführlich, was unter dieser 'Kunst' zu verstehen ist, dem Gesprächspartner bei der Geburt von GedankenKindern beizustehen. (Das könnte auch in einem Café Philo sein) Siehe dazu etwa Odo Marquard im Historischen Wörterbuch der Philosophie: „Den Begriff Philosophische Praxis (PP) hat Gerd B. Achenbach 1981 ... geprägt: unter PP versteht er die professionell betriebene philosophische Lebensberatung, die in der Praxis eines Philosophen geschieht. ... Sie verordnet keine Philosopheme, verabreicht keine philosophische Einsicht, sondern sie setzt das Denken in Bewegung: philosophiert.“ [ http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophische_Praxis]
Die sokratisch-philosophische 'Kunst' beinhaltet, dass der Lehrende/Fragende den Lernenden/Befragten darin unterstützt, die Erkenntnis/Wahrheit -in einem Prozess ähnlich dem Geburtsvorgang- ans Licht zu bringen. Der Lernende wird dabei durch geschickte Fragen angeleitet, sich selbständig mit einem Problem auseinanderzusetzen, Lösungswege und Lösungen werden nicht vorgegeben, sondern sollen selbst entwickelt bzw. gefunden werden. Da das meist nicht einfach ist, kann es die Befragten in die Situation des Zweifelns an sich selbst bringen. Und 'zweifeln' wird auch die eine oder andere Gebärende, wenn sie schon ganz erschöpft ist, und das Kind immer noch nicht 'ans Licht' will... (sagt Mutter Christine)
Methodisch sieht das so aus, dass der Fragende immer wieder mit weiterem Nachfragen oder auch Zurückgeben von Fragen, der Form der offenen Fragen, der 'W-Fragen' (z.B.:Warum meinst Du, dass das so und so ist?/ Was ist das, das Du da meinst?), die Befragten dazu bringt, selbst Antworten zu finden / zu geben. Letztendlich findet ein Dialog, oft ein Zwiegespräch zwischen 'Vordenker' (Sokrates) und 'Mitdenker' statt, wobei die Selbstläuterung von beiden das Ziel ist: „...ein Philosophieren, das ... auf Prozesse des Bewusstwerdens ausgelegt ist.“2

Der Sokratische Dialog (bei Platon)

Im 6. Kapitel „Definition, Dialektik und das Gute“ seines schmalen Bändchens PLATO beschreibt Hare3 Sokrates Anliegen, das dieser mit seinen 'Was ist...?'-Fragen hat, als „Rechenschaft geben“. Darin liege der Kern des Philosophierens. Platon und Sokrates argumentieren, dass es nicht hinreiche, richtige Meinungen (ortheDOXA) zu haben. Erst wenn diese gerechtfertigt werden, können sie als sicher und zuverlässig, als WISSEN gelten: „Wenn wir die Wörter verstehen können, in denen wir die uns beschäftigenden Probleme darlegen, dann können wir für sie im nächsten Schritt begründete Lösungen suchen. Genau das ist das Anliegen der Philosophie“ (Hare verbindet diese Aussage mit einem Verweis auf Wittgensteins Lehrer Frege, der sich auf Sokrates Worte bezieht, mit der Aussage, dass das 'Wissen des Nichtwissens' vielen als Vorbedingung des Lernens fehle.) Diese Problematik sieht Hare im Dialog Euthyphron4 dargestellt. Besonders in Zeiten sittlicher oder politischer Verunsicherung kann der Anschluss an die Mehrheitsmeinung nicht ausreichen: wir müssen uns selber durchdenken / „we have to think the thing out for ourselves“5. Sokrates' Methode der 'Prüfung' (ELENCHOS) beschreibt er als ein Entlocken von Antworten auf seine Fragen. Die Antworten wurden dann ABER durch Sokrates oft zunichte gemacht, wenn er nachweisen konnte, dass diese in Widerspruch zu Behauptungen standen, die das jeweilige „Opfer“, oder sogar die Allgemeinheit, nicht aufgeben wollte. Hare sieht in der Argumentation die Problematik, dass nicht klar ist, ob so die Meinung/en abgelehnt würde/n oder die Bestimmung der verwendeten Wörter. Deshalb schlägt er vor, Platon so zu interpretieren, dass die Definition, die in den Selbstwiderspruch führt, abgelehnt werden muss.
Martens6 thematisiert, welche Bedeutung dem dialogisch an Argumenten und Gegenargumenten orientierten Prozess des Denkens, der durch die sokratische Methode bewirkt wird, zukommt: „Noch vor fachphilosophischen Unterscheidungen und arbeitsteiligen Einengungen einzelner Methoden und Richtungen besteht das Spezifikum des sokratischen Philosophierens aber vor allem in seiner lebensweltlichen Fülle und alltagssprachlichen Nähe,...“ und er verweist auf Adorno: „Darin, daß die Philosophie ihre Begriffe in einem so weiten Maß der von Allen gesprochenen Sprache entlehnt, hat sie ihre Beziehung auf das Ganze; so, wie es etwa Sokrates gegenwärtig gewesen sein mag, [ ], weil es Fragen sind, die alle Menschen angehen und die auch in ihrer Sprache sich behandeln lassen. Durch den Prozeß der Verfachlichung oder Spezialisierung werden auch diese Termini betroffen, diese Worte, die Sokrates noch an den Straßenecken verwandt hat, werden eingeengt.“7

Das sokratische Gespräch nach Nelson und Heckmann

Leonard Nelson bezeichnet sich selbst als: „...getreuen Schüler des SOKRATES und seines großen Schülers PLATON...“8, so der Beginn seines Vortrags bei der 'Pädagogischen Gesellschaft' Göttingen, dort 1922 gehalten, anlässlich der Gründung der 'Philosophisch-Politischen-Akademie' und 1929 posthum veröffentlicht. Zentralaussage: „Die sokratische Methode ist nämlich nicht die Kunst, Philosophie zu lehren, sondern Philosophieren zu lehren, nicht die Kunst, über Philosophen zu unterrichten, sondern (uns) zu Philosophen zu machen.“ Nelson9 hat -bei aller Sympathie für sokratische Methode- Platon/Sokrates aber auch kritisiert, da Nelson sich beim Philosophieren nicht als Andere-durch-Stromschläge-lähmender (Menon10, 80a) 'Zitterrochen' verstehen wollte. Nelsons Modifikation besteht darin, dass er sich statt um einen Zweierdialog um ein moderiertes Gruppengespräch bemüht, in dem moderierende Gesprächsleiter sich inhaltlich zurückhalten : „... hier hängt alles davon ab, die (Teilnehmenden) ... von Anfang an auf sich zu stellen, sie das Selbstgehen zu lehren, ohne dass sie darum allein gehen, und diese Selbständigkeit so zu entwickeln, daß sie eines Tages das Alleingehen wagen dürfen, weil sie die Obacht des (Gesprächsleiters) ... durch die eigene Obacht ersetzen.“11. So kommentiert Nelson die Stelle aus der Apologie: „...ausgefragt, geprüft und ins Gebet genommen...“12, als: „nicht um ihnen lehrend eine neue Wahrheit zu vermitteln, sondern nur, um ihnen den Weg zu zeigen, auf dem sie sich finden läßt.“ Dies, so scheint es, weiss Sokrates, selbst wenn er sonst nichts weiss.
Martens (1999) fasst die sokratische Methode als 'Dialog-Handeln' 13 und ihr Ziel ist 'Orientierung'. Er verweist auf Kant, der in seiner 'Kleinen Schrift von 1786'. „Was heißt: sich im Denken orientieren?“ in der Schlussanmerkung schreibt: „Aufklärung in einzelnen Subjekten durch Erziehung zu gründen, ist also gar leicht; man muß nur früh anfangen, die jungen Köpfe zu dieser Reflexion zu gewöhnen. Ein Zeitalter aber aufzuklären, ist sehr langwierig; denn es finden sich viele äußere Hindernisse, welche jene Erziehungsart teils verbieten, teils erschweren.“
Doch zurück zu Nelson, der sich an vielen Stellen seines Vortrags auch auf Kant bezieht, also nicht nur Platoniker sondern auch noch NeuKantianer ist. Besonders hervorzuheben , ist die Aussage, dass es in der Geschichte der Philosophie zweimal die: „Aussicht [gab], die Philosophie aus dem Stadium des Herumtappens auf den sicheren Weg der Wissenschaft zu bringen. ...“14 - erstens mit Sokrates, zweitens mit Kant. Zu Sokrates findet sich folgende jauchzende und zugleich scharfsinnige Passage beim jungen Altphilologen Friedrich Nietzsche : „Wer das fortwährende Jauchzen nicht hört, welches durch jede Rede und Gegenrede eines platonischen Dialogs geht, das Jauchzen über die neue Erfindung des vernünftigen Denkens... (!)[ ]... Jenes Alte war das Denken im Banne der Sittlichkeit, für das es lauter festgestellte Urtheile, festgestellte Ursachen, keine anderen Gründe, als die der Autorität gab: so daß Denken ein Nachreden war..[ ]..Sokrates war es, der den entgegengesetzten Zauber, den der Ursache und Wirkung, des Grundes und der Folge entdeckte...[ ]“15 Der Mensch entdeckt sich seit der klassisch griechischen Aufklärung als das „nicht festgestellte“ Wesen.
Zusammenfassend kann bis hier festgehalten werden, dass Nelson die sokratische Methode vom Zwiegespräch (Dyade) zum Gruppengespräch gemacht hat, wo es einen 'neutralen' sokratischen Lehrer/Leiter gibt, der jedem der Gruppe die Chance inhaltlich weiterzukommen gibt. Den Nachteil dieser Modifikation sieht zum Beispiel Birnbacher16 darin, dass die größere Komplexität der Gruppeninteraktion die Gefahr in sich birgt, bei der Wahrheitssuche auf die Schiefe Bahn abzurutschen, d.h. sich vom folgerichtigen Nachdenken zu entfernen, und/oder die Ausgangsfrage aus den Augen zu verlieren. Diesem Problem ist Heckmann (Schüler Nelsons, von 1927 – 1932 Lehrer in der Erwachsenenabteilung des von Nelson eröffneten Landerziehungsheims Walkenmühle bei Melsungen in Nordhessen)17 entgegengetreten.
Mit der Bearbeitung der sokratischen Methode setzt Heckmann an diesem Punkt an, indem er nicht mehr wie Nelson davon ausgeht, dass es objektiv gültige philosophische Wahrheiten gibt und das menschliche Nachdenken zu ihrer Auffindung in der Lage ist, was Nelson (wie Fries) als „Selbstvertrauen der Vernunft“18 bezeichnete. Heckmann schreibt der sokratischen Methode eine neue, selbständigere Rolle zu: „Ein Gespräch ist sokratisch, wenn es dem einzelnen Teilnehmer dazu verhilft, den Weg vom konkret Erfahrenen zur allgemeinen Einsicht selber zu gehen [ ]. Nur indem der einzelne diese Arbeit selber leistet, gewinnt er Einsicht. [ ] Im sokratischen Gespräch hat der Gesprächsleiter die pädagogische Aufgabe.....“19. - Zur Erfüllung dieser pädagogischen Aufgabe hat Heckmann sechs pädagogische Maßnahmen entwickelt, deren Ziel die Konsensfindung über eine Aussage durch das sokratische Gespräch ist. Diesem Konsens schreibt er den Charakter des Vorläufigen zu: „Bis auf weiteres bestehen keine Zweifel mehr an der erarbeiteten Aussage. Jedoch kann uns ein bisher nicht erwogener Gesichtspunkt in den Blick kommen, der neue Zweifel hervorruft. Dann muß die bisher nicht mehr angezweifelte Aussage von neuem geprüft werden. Niemals aber wird eine Aussage erreicht, die neuer Revisionsbedürftigkeit grundsätzlich entzogen wäre.“ (S.87) Heckmann sieht Punkt 6. Lenkung ('in fruchtbare Bahnen') als höchste Anforderung für den Gesprächsleiter, da das Erkennen und Nutzen fruchtbarer Ansätze und Fragen voraussetzt, dass der Leiter den Teilnehmern deutlich voraus sein muss, bezüglich philosophischer Einsichten und der Erfahrung darin, wie diese zu erlangen sind. Die sechs Maßnahmen, die als Forderung für den Leiter gelten, haben den Vorteil, dass diese Gesprächsregeln dann im weiteren Verlauf auch von den Gesprächsteilnehmern beachtet werden (können) und so eine regelmäßig „neo-sokratisch“ miteinander sprechende Gruppe weniger Leitung bedarf, sondern sich selbst anleitet. Der vorherige Leiter kann sich dann inhaltlich am Gruppengespräch beteiligen, als einer unter Gleichen. Wenn das Gespräch in einem Café Philo gut in Gang gekommen ist, erleben wir das auch: Gespräch unter Gleichen.
>>Sich-Wundern<< - damit fängt das Philosophieren an. Sich-Wundern-Können, auch noch mit fortschreitendem Alter, und jenes >>innere Jauchzen<< (der ungewöhnliche Altphilologe Nietzsche) beim interessierten Verfolgen der Wechselrede, sind vermutlich die wichtigsten Quellen des Vergnügens und des philosophischen Einsicht-Gewinnens beim Café Philo. 

„>Was bringt uns zum Denken?< Die klassische Antwort lautet: Das Staunen ist der Anfang von Philosophie(ren) … Reflexion ist seit Sokrates immer auch dabei, das selbsterzeugte Gedankengeflecht wieder aufzulösen.“ In ihrem letzten Werk: >Vom Leben des Geistes< hält Hannah Arendt Zwiegespräch mit Sokrates: „... gefrorene Gedanken, scheint Sokrates zu sagen, stellen sich so zwanglos ein, dass man sie im Schlaf anwenden kann; doch wenn dich der Wind des Denkens … aus dem Schlaf geweckt und völlig wach und lebendig gemacht hat, dann wirst du erkennen, dass du nichts in der Hand hast als Ratlosigkeit“ Nichtwissen – auf der Objektebene (wie moderne Sprachphilosophen gerne sagen). Dann aber steigt Hannah Sokrates gleichsam eine Stufe höher (auf die Metastufe, die Reflexionsstufe) und fährt fort: „ … und das beste ist immer noch, (die Suche) zu unserer gemeinsamen Sache zu machen.“ Nach: Reiner Wimmer, Vier jüdische Philosophinnen, Tübingen 1990,293
 

>>Wage es nur, vernünftig zu sein [sapere aude]; fang nur an damit; wer die Stunde hinausschiebt, in der er mit dem vernünftigen Leben anfängt, der gleicht dem Toren, der wartet, bis der Fluss abgeflossen ist; aber er strömt weiter und wird in alle Ewigkeit weiterströmen.<< (Horaz, Epistolae 2, 40.)20

Literaturhinweise

Adorno, Theodor W., 1973: Philosophische Terminologie, Band 1, Frankfurt/Main
 
Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn (Herausgeber), 2002: 


Das sokratische Gespräch, Reclam, Stuttgart



Dietz, Cornelia: Der Platonische Dialog im Rahmen der
 


Kommunikationstheorie Gerold Ungeheuers. Eine
 


Hausarbeit aus dem Wintersemester 1994/95 Uni Konstanz



Hare, Richard M., 1982: PLATO , Oxford University Press, Oxford



Hare, Richard M., 1990, aus dem Englischen übersetzt v. 


Christiana Goldmann: Platon, Eine Einführung, Reclam, Stuttgart



Heckmann, Gustav, 1982: Das sokratische Gespräch

 

Höffe , Ottfried, 2009: Aristoteles: Die Hauptwerke,


Francke Verlag, Tübingen 

 

Martens, Ekkehard, 2004: Sokrates, Eine Einführung, Reclam, 


Stuttgart



Martens, Ekkehard, 1999: Philosophieren mit Kindern, Reclam, 


Stuttgart



 
Mittelstraß, Jürgen, 1985: Die geometrische Wurzel der Platonischen Ideenlehre, in: 


Gymnasium 92, 399-418



Mittelstraß, Jürgen, 1984: Versuch über den sokratischen Dialog, in:
Das Gespräch ,  Karlheinz Stierle und Rainer Warning (Hg.)
Mok-Wendt, Christine, 2013::  Sokrates und seine Lebenseinstellung
oder: Auf der Spur der sokratischen Methode, Uni Konstanz (Vorlage für diese Post)


Nietzsche, Friedrich: Morgenröthe. Gedanken über 


die moralischen Vorurteile (1881) , in:


 Kritische Studienausgabe 3, dtv / de Gruyter 1988; Neuausgabe 


1999



Platon, 2007: Euthyphron, Reclam, Stuttgart


Platon: die Werke, 2. Tetralogie: Kratylos,Theaitetos, Sophistes, 


Politikos  , nach einer Übersetzung v. Friedrich E. D. 


Schleiermacher in: Platons Werke. 


Zweiten Teiles erster Band. Dritte Auflage, Berlin 1856


(aus. www.opera-platonis.de)



Platon, 1994: Sämtliche Werke, Band1, neu herausgegeben von 


Ursula Wolf, übersetzt von Friedrich Schleiermacher (Apologie),


 Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek bei Hamburg



Roth / Staude (Hg.) 2010: Das OrientierungsLos. Philosophische


Praxis1, Hartung-Gorre, Konstanz



Roth, Volkbert M. (Hg.) 2012: Viel Glück. 


Philosophische Praxis 4, Konstanz  SinnPraxis@gmail.com





Wimmer, Reiner 1990: Vier jüdische Philosophinnen, Tübingen  

     
             (Hannah Arendt und Sokrates)


1Platon, 2. Tetralogie: Theaitetos [148 d] ff. (aus: www.opera-platonis.de)
2Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn: Das sokratische Gespräch, (S.144)
3Hare, Richard M., 1990: Platon (S. 73 f.)
4Platon, Euthyphron, 2007
5Hare, Richard M., 1982: Plato, (S.41)
6Martens, Ekkehard, 2004: Sokrates (S.162 f.)
7Adorno, Theodor W., 1973: Philosophische Terminologie, Band 1, (S.48), aus: Martens, 2004
8Nelson, Leonhard, 1922 veröffentlicht: 1929: Die sokratische Methode, (S.21-72), aus Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch
9Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch, (S.148 f.)
10Platon, 1994: Sämtliche Werke, Band1 (Menon, 80a/ S.470/471)
11Nelson, Leonhard, 1922 veröffentlicht: 1929: Die sokratische Methode,(S.46/47), aus Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch
12Platon: Apologie des Sokrates (übersetzt v. Otto Apelt), S.44, Leipzig: nach Nelson, Leonhard, 1922 veröffentlicht: 1929: Die sokratische Methode, (S.26), in Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch
13Martens, Ekkehard, 1999: Philosophieren mit Kindern, (S.54) -mehr dazu: in Ch. Mok-Wendt, Uni Konstanz BA-Arbeit, (S.30 f.)
14Nelson, Leonhard, 1922 veröffentlicht: 1929: Die sokratische Methode, (S.25), aus Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch
15Nietzsche, Morgenröthe, KSA 3, S.314 f., aus: Martens, Ekkehard, 2004: Sokrates (S.66)
16Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch (S.8)
17Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch (S.217)
18Birnbacher, Dieter und Dieter Krohn, 2002: Das sokratische Gespräch (S.9)
19Heckmann, Gustav, 1981: Das sokratische Gespräch, (S.84-90)
20Martens, 1999:Philosophieren mit Kindern, (S.191)

 Wir freuen uns auf die Begegnung in Rede und Gegenrede, in der Wechselrede!