Donnerstag, April 08, 2010

Fragen / Moritz Scherzer

Diskussionsfragen zu Teil I/Kapitel 5
1)Was hat es mit der lateinischen Überschrift des Unterkapitels auf sich?
2)Welche berühmten Beispiele aus der Zeitgeschichte gibt es, wo sich einzelne Menschen besonders weit und spektakulär aus den Gewohnheiten hinauskatapultiert haben?
3)Wie reagieren die meisten Schwimmer auf die Verhaltensweisen der am Beckenrand Stehenden?
4)„Vor allem aber wuchs die Kluft zwischen den am höchsten gesteigerten Individuen und den Vielen seither ins Unermessliche.“ Stimmt das, was Sloterdijk sagt?
5)Bei welchen Gewohnheiten ist es besonders wichtig, den Kampf mit ihnen unverzüglich nach dem Erkennen aufzunehmen?
6)„Was der Einzelne erreicht, überträgt sich keineswegs auf alle. Der Abstand zwischen den Gipfeln menschlicher Möglichkeiten und der Menge wird damals außerordentlich. Aber was der einzelne erreicht, verändert doch indirekt alle.“ Welche Beispiele fallen uns zu Jaspers’ Zitat auf S. 301 f. ein?
7)Welche besonderen kulturellen Leistungen der von Sloterdijk erwähnten frühen Hochkulturen in Griechenland, Persien, Palästina, Indien und China fallen uns ein?
8)„Indem die Extremisten auf dem Hochseil der Menschwerdung ihre Übungen vorantreiben, führen sie für die übrigen die Pflicht ein, das kleine Akrobaticum abzulegen, um in der Übungsgemeinschaft der Menschgewordenen zu verbleiben. Die einfachen Leute erhalten ihr Zertifikat, wenn sie zugeben, dass ihnen schon beim Zuschauen schwindlig wird.“ (S. 302) Was ist dran an dieser Aussage Sloterdijks?
9)Bei welchen Kulturleistungen, die Einzelne oder Wenige erbringen, ist es so, dass (fast) alle sie nutzen, aber (fast) niemand sie versteht?
10)Was ist von Sloterdijks Unterscheidung zwischen „Asket“ und „Akrobat“ zu halten?
11)Welche Beispiele zur Überwindung von Gewohnheiten fallen uns ein, bei denen wir die von Sloterdijk aufgezeigten Zusammenhänge zwischen Pädagogik und Mechanik ausnutzen?
12)Ist es tatsächlich so, dass Jesus ein „zufälliges Opfer der jüdisch-römischen Justizwillkür“ war?
13)Was ist von der Art und Weise, wie Tertullian den Gefangenen in Südgallien Hoffnung stiftet, zu halten?
14)Gibt es Parallelen zwischen Tertullians Schriften und der stoischen Ethik?
15)Wie ist das fünfte Kapitel abschließend zu bewerten: An welchen Stellen überzeugt Sloterdijk, an welchen enttäuscht er?

1 Kommentar:

Wolferle hat gesagt…

Bereits vor 30 Jahren habe ich einen speziellen Lateinkurs für bildungs- und integrationsunwillige Migrantenkinder entwickelt


So was macht der cool - krass -schwul Generation Spass